Markierte Fische


In den Gewässern rund um Jersey fängt man ab und zu Fische mit Markierungen an den Flossen. Diese Markierungen dienen Wissenschaftlern dazu, mehr über das Wanderverhalten, das Wachstum und die Bestandsdichte verschiedener Arten herauszufinden. Seit einigen Jahren sind es vor allem die verschiedenen Rochenarten, die im Mittelpunkt des Interesses der Forscher stehen.
 
Es gibt zwei Arten von Markierungen: konventionelle Markierungen durch kleine Plastikscheiben, -fähnchen oder -kabel und sogenannte DSTs (data storage tags), kleine Kapseln, welche die Wanderwege der Fische aufzeichnen.
 
Um die Wissenschaftler zu unterstützen, sollte jeder Angler entweder die Marke einschicken (wenn er den Fisch mitnehmen möchte) oder ablesen (wenn er den Fisch zurücksetzen will) und die Daten z.B. online an das Centre for Environment, Fisheries & Aquaculture Science (www.cefas.co.uk) senden.
 
Ein gerade gefangener Blondrochen wird markiert Piercing im Dienste der Wissenschaft – für den Rochen völlig ungefährlich